In letzter Zeit wurde ich von einigen Leuten gefragt, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich bei Blizzard zu bewerben, wenn man einen oder sogar mehrere gebannte Accounts sein Eigen nennt. Ich würde sagen, ja. Der Versuch ist es wert, auch wenn die Chancen dadurch sicher erheblich sinken. Wenn der Account auf den Namen lief, mit dem man sich dann bewirbt, sollte man sich das auf jeden Fall zweimal überlegen. Ich denke es spielt auch eine Rolle, wie lange das Vergehen zurück liegt und warum man gebannt wurde. Also, auch böse Jungs und Mädels können Game Master werden, sie haben es in der Regel nur etwas schwerer.
Hi. Es ist zur Zeit ziemlich sinnlos sich als GM zu bewerben. Eine gute Chance wäre zum Start von WoW gewesen. Wobei ich mir sehr sicher bin, dass spätestens zum Start von Diablo III wieder neue eingestellt werden.
Damals war es Blizzard wichtig, dass man ein Herz für Onlinespiele hatte, heute soll man ein Studium vorweisen und Call-Center Erfahrungen. Ich denke auch hier kann man wieder prima sehen was für einen großen Einfluss die Fusionsfirma Activision auf das damalige, blaue Unternehmen mit familiärer Atmosphäre auswirkt.
Ein Freund von mir hat es auf die Warteliste geschafft und wartet jetzt schon seit 2 1/2 Jahren. Anstatt einfach mal abzusagen lässt man die Bewerber im Glauben sie hätten doch noch eine Chance. Ich finde das nicht in Ordnung. Dann lieber gleich sagen: “Pass auf Kumpel, du bist geeignet für die Stelle aber wir haben die nächsten 5 Jahre nichts frei!”.
Ich will auch nicht rumstänkern, aber das Thema GM bei Blizzard hat sich nach 3 Bewerbungen ohne positive Rückantwort ein für alle Male, für mich, erledigt. Gibt ja glücklicherweise noch TRION und andere MMO Hersteller.