Aus der Joycard ist für mich eher eine “Kill-Joycard” geworden, zu gut deutsch eine Spaßverderberkarte. Am Mittwoch wollte ich ja eigentlich direkt zum Büro von Joycard fahren, habe das dann aber gelassen. Stattdessen habe ich ein Übergabe-Einschreiben mit Rückschein bei der Post aufgegeben und dort die neue Joycard und alle Belege in Kopie reingepackt. Nun bin ich mal gespannt, ob sich die Firma noch mal meldet oder ob sie es sein lassen. Bisher wurde auch noch nichts abgebucht, ich habe aber auch da ein Auge drauf. Meine Bank konnte oder wollte mir leider nicht entgegenkommen, als ich meinte ich wolle die Einzugsermächtigung aufkündigen. Solche Unternehmen sind wieder einmal mehr Grund dafür, keine Einzugsermächtigungen mehr zu geben, sondern alles selbst zu überweisen.

Interessant fand ich übrigens, dass der Geschäftsführer der Joycard nach meiner Beschwerdenachricht auf meinem XING-Profil war. Eine Rückantwort gab es aber nicht. Keine Reaktion, das ist sowas von daneben, ich könnte mich immer wieder darüber aufregen. Ich meine, wenn ich einen unzufriedenen Kunden habe, dann bin ich doch daran interessiert, das Problem zu lösen und zumindest zu beschwichtigen. In diesem Fall scheint daran gar kein Interesse zu sein. Die Nachverfolgung des Einschreibens sagt mir übrigens, dass das Übergabe-Einschreiben nicht abgegeben werden konnte und nun zur Abholung bei der Post bereit liegt. Somit ist klar, dass ein persönlicher Besuch bei der Joycard vor verschlossenen Türen gescheitert wär.

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